Arthrosetherapie

Von Seiten der Schulmedizin sind bis heute keinerlei Behandlungsverfahren zur vollständigen Ausheilung der Arthrosen bekannt.

Verhaltenstherapeutische und krankengymnastische Behandlung

Im ersten Schritt der Arthrosetherapie kommen verhaltenstherapeutische Maßnahmen (Bewegungsförderung) sowie physikalische und physiotherapeutische Behandlungen (Krankengymnastik, Wärme-/Kältetherapie, Elektrotherapie) zur Anwendung.

Bei stärkeren Schmerzen werden zusätzlich entzündungshemmende Medikamente (z.B. Tabletten, Salben) verordnet. Zu beachten ist, dass diese bei längerer Einnahme Nebenwirkung im Bereich des Magen-Darmtrakt, der Leber, den Nieren und dem Herz hervorrufen können.

Injektionsbehandlungen

Im Ausnahmefall werden zur Arthrosetherapie auch Cortison-Injektionen durchgeführt. Diese haben im Einzelfall bei einer deutlichen Entzündungsreaktion des betroffenen Gelenkes durchaus ihre Berechtigung.

Alternativ zum Cortison wird Hyaluronsäure in das erkrankte Gelenk injiziert. Diese ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen unseres Körpers wichtige Aufgaben erfüllt. Die Hyaluronsäure hat bei der Arthrosetherapie drei ganz wesentliche Funktionen:

1. Sie regt die eigene Hyaluronsäureproduktion an, was dazu führt, dass das Gelenk wieder größere Hyaluronsäuremoleküle selber produzieren kann („Hilfe zur Selbsthilfe“).

2. Sie hat eine den Knorpel schützende Eigenschaft, in dem sie die geschädigte Knorpeloberfläche bedeckt und so den Raum zwischen den Knorpelverletzungen ausfüllt („visko-elastischer Effekt“).

3. Sie hat einen positiven Einfluss auf zahlreiche in den Gelenken vorkommende Strukturen und Substanzen (Schmerzrezeptoren, Entzündungsvermittler und Immunzellen).

 

Die „schmierende“ und stoßdämpfende Wirkung der Hyaluronsäure mindert die Gelenkschmerzen und verbessert die Gelenkbeweglichkeit. Dieser Effekt kann bis zu 12 Monate anhalten.

Auch eine Kombinationstherapie der Hyaluronsäure mit einem Corticoid oder einem homöopathischen Komplexpräparat ist in manchen Fällen sinnvoll.

Im Rahmen der „Alternativ-Medizin“ werden sehr häufig homöopathische Komplexpräparate (z.B. Traumeel, Zeel) eingesetzt. Diese Präparate haben einen entzündungshemmenden Effekt und verbessern die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit. Mit Ausnahme von äußerst selten auftretenden allergischen Reaktionen sind bei diesen Präparaten keine weiteren Nebenwirkungen bekannt. Die Wirksamkeit wurde in vielen wissenschaftlichen Studien belegt.

Zur Vermeidung von Infektionen ist eine ausgiebige Hautdesinfektion und ein Vorgehen gemäß aktueller Hygienevorgaben selbstverständlich.

Die Behandlung mit Hyaluronsäure und homöopathischen Komplexpräparaten ist keine Kassenleistung. Die aktuellen Kosten bitte wir Sie in der Praxis zu erfragen.

Haben Sie Interesse an einer Behandlung mit Traumeel oder Zeel ? Dann sprechen Sie uns an.