Vorfuss

Hallux valgus

Der Hallux valgus ist eine Fehlstellung der Großzehe. Eine Operation kommt in Frage, wenn Schmerzen im Bereich der Großzehe bestehen, die sich nicht durch konservative Massnahmen behandeln lassen. Zu den nicht-operativen Behandlungen gehören Einlagen, eine Hallux valgus Schiene, Spiraldynamik. Die am häufigsten angewandte Operation ist die Chevron-Osteotomie. Zum Teil erfolgt eine zusätzliche Balanzierung des Großzehengrundgelenkes durch eine Akin-Osteotomie. Bei sehr großen Fehlstellungen verwenden die meisten Operateure Eingriffe auf Höhe des Mittelfusses.
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Krankengymnastik nach der Vorfuß-Operation

Bereits vor der Operation sollten Sie sich auf die Nachbehandlung der Operation vorbereiten. Dazu gehören u.a. die Anmeldung zur Krankengymnastik und zur manuellen Lymphdrainage. Die Organisation einer vorübergehenden postoperativen Unterstützung bei alltäglichen Dingen ist sinnvoll.
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Nachbehandlung nach Vorfuss-Operation

Die Operation ist im Grunde genommen eine Verletzung Ihres Fußes. Verhalten Sie sich deshalb wie nach einer Verletzung. 
Schonung, Hochlagerung und Kühlung sind Teil der Behandlung. Schonung heißt, dass Sie sich in den ersten 10-14 Tagen auf
die notwendigsten häuslichen Verrichtungen beschränken…
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Mittelfuss

Im Mittelfußbereich führen Arthrosen (z.B. die Arthrose des talo navikularen Gelenkes) oder Sehnenerkrankung (z.B. die Tendnitis der Tibialis anterior Sehne) zu Schmerzen bei Belastung bzw. seltener auch in Ruhe
 

Rückfuss

Fersensporn – Plantarfasziits – Ursache und Klinik

Die Fersenspornbildung “Plantarfasziits” beruht auf einer erhöhten Zugbelastung der Plantaraponeurose am Fersenbein (Kalkaneus).
Die Aponeurose ist ein starkes “Band”, das sich an der Fußsohle von der Ferse bis zu den Zehen erstreckt. Die Hauptfunktion besteht darin das Fußgewölbe hoch zuhalten. Beim Auftreten und Gehen wird die Aponeurose angespannt. Das führt zu einer mechanischen Dehnung, die auf den Ansatz des “Bandes” an der Ferse und dem Fussballen übertragen wird…
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Fersensporn – Plantarfasziits – Therapie

Grundsätzlich gilt: ein Fersensporn muss nur behandelt werden, wenn er Beschwerden bereitet. Wissenschaftlich belegt ist, dass ca. 90% der Fersenschmerzen im Laufe von maximal 9 Monaten durch rein konservative Maßnahmen, das heißt ohne Operation ausheilen oder zumindest deutlich schwächer werden. Spezielle Einlagen und konsequente, tägliche Dehnungsübungen sind die Hauptpfeiler der Therapie. Eine Überbeanspruchung der Plantaraponeurose lässt sich vorbeugen, indem man sich beim Sport Zeit fürs Aufwärmen und Dehnen nimmt, “passende” Schuhe benutzt und wenn möglich, die Haltung am Arbeitsplatz (Stehen/Sitzen) gelegentlich ändert…
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Erworbener Plattfuss – Tendinitis der Tibialis posterior Sehne

Die Tibialis posterior Sehne ist ein wichtiger Faktor der Stabilität des medialen Gewölbes. Die Erkrankung dieser Sehne wird in mehrere Stadien eingeteilt. Diese reichen von einer Entzündung der Sehne bis zur Einbeziehung der Sprunggelenkes in die Fehlstellung. Zu Beginn ist die Fehlstellung noch flexibel, steift aber mit zunehmender Krankheitsdauer ein.
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