Seit 1980 kann man bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von ca. 6 Monaten die Hüftgelenke mit Ultraschall darstellen.

Diese Methode wurde von Graf in Österreich entwickelt und ist heute in vielen Industrieländern eine Routineuntersuchung („screening“) und vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchung (in Deutschland spätestens bei U3).

Auf diese Weise werden Hüftfehlanlagen (Hüftdysplasien) oder -ausrenkungen (Hüftluxationen) sofort erkannt und können behandelt werden, sodass Operationen nur noch selten notwendig werden und die gefürchteten Spätfolgen vermieden werden.

Die Ultraschalluntersuchung ist schmerzfrei, bedeutet keinerlei Strahlenbelastung und kann auch engmaschig zur Überwachung der Therapie eingesetzt werden. 

Die Behandlung der Hüftfehlanlage oder -ausrenkung gehört in die Hand des Orthopäden.

Wir verwenden zur Therapie die Tübinger Hüftbeugeschiene oder die Pavlik-Bandage, an die sich die Säuglinge und Kleinkinder sehr schnell gewöhnen, oft ist nur das Breitwickeln erforderlich.

Nicht nur die Behandlung der Hüftdysplasie und –luxation, sondern auch die Ultraschalluntersuchung muss sehr gewissenhaft durchgeführt werden und erfordert eine große Erfahrung des Untersuchers. Es müssen die hohen Anforderungen an Gerät, Untersuchungstechnik, Bildqualität und Behandlung erfüllt werden. Dies können wir bieten.

Ist bei Ihrem Kind die Ultraschalluntersuchung der Hüften aus irgendeinem Grund versäumt worden, ist das Untersuchungsergebnis nicht eindeutig, wünschen Sie eine Zweitmeinung oder ist eine Behandlung erforderlich? Dann sprechen Sie uns an.